So! Jetzt haben diese Ferien das Prädikat „besonders Wertvoll“ und „Enduroferien“ verdient. Aus der Tiefgarage raus, 500m auf Asphalt und da war schon der Start zur Assietta Kammstrasse. Gut zu befahrender Weg, tolle Aussicht, angenehme Temperaturen, wenig Verkehr - schlichtweg PERFEKT. Als Beigabe noch den Colle delle Finestre und als Dessert noch den Col du Mont-Cenis. Für die Stärkung lotste uns reNé nach Susa. Dort sahen wir noch andere Endurogruppen. Tolle Gegend :-)
spannende Enduro-Touren in Europa bis jetzt: Italien, Frankreich, Andorra, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien
Mittwoch, 9. September 2020
Dienstag, 8. September 2020
Col de la Bonette by Schotter
Schon wieder sind wir in einem bekannten Wintersportort gelandet, heute in Sestriere. Aber alles der Reihe nach. Bei moderaten 10 Grad sind wir los, erstmals Talabwerts, um unsere Dickschiffe zur Tränke zu führen. Zuerst noch kurz auf der Route de Napoleon. Wie auch schon an den Vortagen reiht sich Kurve an Kurve und so spulen wir rasch zwei Pässe ab (Col de Byard und Col de Cayolle). Um das Ganze noch Interessanter zu machen, nehmen wir den Aufstieg zum Col de la Bonette auf Schotter in Angriff. Chregi kehrt bald um und nimmt den längeren geteerten Weg unter die Räder. René und ich nehmen den „kurzen“ Weg. Also bezogen auf die Kilometer nich auf die Dauer. Es war doch eine Herausforderung das erste Mal mit unseren GSen auf Schotter. Ein weiterer GS Fahrer aus Frankreich gesellte sich unterwegs zu uns, so konnten wir uns Gegenseitig helfen. Auf halber Höhe warteten noch ein Französischen Paar auf uns, die ihre Afrika Twin nicht mehr alleine aufstellen konnten. Nach nochmals einer kurzen Pause, machten wir uns alle wieder davon über Stock und Stein. Chregi wartete doch schon eine Weile auf dem Col de la Bonette auf uns. Wir wollten ja melden, dass es etwas später werde, aber wir hatten keinen Handyempfang. Wir sind dann wieder gemeinsam via Col d’Izoard, Briançon, Col de Montgenevere nach Sestriere gedüst. Wir sind nun im Sporthotel direkt an der 400m Bahn, aber Sport haben wir selber genug gemacht.
Montag, 7. September 2020
Kurvenrausch
Nach dem Frühstück waren wir doch froh, dass der angekündigte Schnee nicht vorhanden war. Leider war die Sonne noch nicht zu sehen, und so überquerten wir den Col de L‘Iseran bei 2 Grad und Nieselregen. Auf den weiteren Spuren der „Route des Grandes Alpes“ überquerten wir noch folgende weitere Pässe:
- Col de la Madeleine
- Col de Télégraphe
- Col de Galibier
- Col du Lautaret
- Alpe d‘Huez
- Col de Parquetout
- Col de la morte
Die Route:
https://goo.gl/maps/cTE3B4ZwqwAD4jzQ7
Sonntag, 6. September 2020
Berg und Tal
Tag 2. Heute ging es entweder rauf oder runter. Von Martigny auf schmalen Pfaden via Champex, dann auf breiten Strassen über den Grossen St. Bernhard nach Aosta. Wieder sind wir Temperaturen zwischen 10 Grad und 26 Grad ausgesetzt. Auch den kleinen St. Bernhard überqueren wir mit sehr vielen anderen Motorradfahrer und einigen „Sonntagsfahrern“. Noch einen kleinen Ausflug auf 2100 müM in die Geisterstadt Tignes. Also im Moment Geisterstadt, im Winter war da bestimmt die Hölle los. Das Nachtquartier haben wir in Val-d‘Isère aufgeschlagen. Die Wetterprognosen zeigen auf dem Willkommensbildschirm vom Hotel für Morgen: Schneefall bei 3 Grad ! Mal fragen wer alles Schneeketten dabei hat 😁


















