Samstag, 14. September 2019

Schon Freitag?

Ja, heute ist wirklich schon der letzte Tag der 2019er Ausgabe.

Gut, es gibt auch einige die richtig froh sind das es bald vorbei ist weil sie völlig fertig sind. Unsere Dunlop Pneu zum Beispiel. Töggelifrass vom feisten. Muss eine Warmduschermischung sein.  Passt weder zum steinigen Gelände noch zu unserem Fahrstil. Beweisfoto 1:

Wisi lässt heute die Vernunft walten und macht einen Sightseeing Tag. Voll dabei sind Brüni und Chrigi im Partnerlook :)

Zum Einstieg fahren wir die Weglein die wir nun schon gut kennen. Dann streuen Mario und Luciano gekonnt neue Streckenabschnitte mit Herausforderungen ein damit wir die Grenzen unserer Komfortzone erweitern können.

Es ist richtig warm. Nach einer längeren Auffahrt sind wir richtig ausser Atem. Chrigi hätte sich ein Sauerstoffzelt gewünscht und sogar Mario meint das ihm beinah die Luft ausgegangen ist.


So bleibt es nicht bei einer Pause. Gut, bei diesem Halt ist es auch schon nach 12 und wir stehen auf der Enduro also kann man ruhig mal anehocke. 




Marco scheint mittlerweile eine richtiger Fan der Steine und Felsen zu sein. Oder habe ich das falsch interpretiert?

Der Vorteil der nächsten. Stein Passage - sie liegt im Schatten!




Nach dem Mittagessen entscheidet sich Gruppe eins direkt zur Gelatetia zu fahren, der Rest hat Spass mit Luciano. 


Freitag, 13. September 2019

Donnerstag, Mario‘s Valley

Freitagmorgen und der Laptop will nicht mehr :(

Aber eigentlich geht es um den Donnerstag. Langsam geht das anziehen der Klamotten wieder automatisch. Ein weiterer wolkenloser Tag bedeutet auch das es warm wird.

Nach den ersten spassigen Strecken sind wir schon froh über die Pause im Schatten.


Der nette Bauer von gestern - Stefano - ist heute mit auf die Tour. Er fährt Cross und  zeigt uns auf der Piste von Ubaldo was er kann. Auch wir geben richtig Gas und drehen einige Runden auf der Piste. Remember, it‘s not a race!


Dann gehts auf zum Mittagessen beim Agriturismo von Ubaldo



Am Nachmittag geht es durch Mario‘s Valley. Ein wunderschöner Singletrail dee sich auf und ab durch den Wald hochwindet.


Bilder und mehr Text folgen noch.


Donnerstag, 12. September 2019

Der dritte Tag in der Tenuta dell Argento

Nach einem Kaltstart - ich habe vergessen den Wecker einzuschalten - höre ich schon vor dem Frühstück einen Motor. Roli fährt mit seiner KTM zum Parkplatz. Ich denke er will wohl das Öl kontrollieren.  Beim Frühstück hat es heute wieder feine Gipfeli und nach dem Cappucino komme ich langsam in die Gänge.
Wie sich herausstellt ist Rolis KTM leider inkontinent. Sie verliert Öl. Um Probleme zu vermeiden fährt Roli zum Motorradhändler Celestini um den Schaden beheben zu lassen.


Wir fahren mit Mario und Luciano los. reNé hat sein Kamerageweih montiert und somit haben wir heute zwei Filmer. Nach einem kurzen Stopp beim freundlichen Bauer, fahren wir über seine hügeligen Felder und Weiden. Er hat uns noch viel Spass gewünscht. Schön das die Enduro Touren hier gerne gesehen sind.

Chrigi und Mario fahren zurück zum Bauernhof um dort Roli zu treffen und zur Gruppe zurückzuführen. Für die anderen geht es mit Mario auf einen Singletrail durch den Wald. Er sagt uns noch wir sollen die Kameras für den schönen Trail laufen lassen. Die Kamera filmt den Singletrail, viel Grün und Steine, den Spass den wir haben kann sie nicht aufnehmen.

Gruppenfoto zwischen den Büschen :).

Kurz nachdem de Gruppe wieder zusammen ist, fahre ich direkt hinter Mario als plötzlich eine Wildsau über die Strasse rennt. Eine echte Sau, kein Kollege aus dem Suzuki Enduro Team Toggenburg. Sorry Säuli, trotz bremsen touchiere ich das Tier. So schnell wie es auf der rechten Seite aus dem Gebüsch kam, verschwindet es auch wieder links zwischen den Bäumen. Wir haben beide Schwein gehabt. Trotz zwei Kameras haben wir diesen Moment nicht auf Film.
Keine Schäden am Fahrzeug - und hoffentlich auch keine am Säuli

Heute sind wieder mal viel Steine auf den Strecken :)

Es ist so heiss, das wir heute schon etwas früher als sonst in die Gelateria gehen. Es hilft :). Die freundliche Signora von der Gelatteria meint ich soll morgen ein Foto machen bevor wir die Kübel halb leergekauft haben.

Nach der Tour setzen wir uns noch gemütlich hin um auf der Terasse des Hotels ein Bier zu trinken und die gefahrenen Strecken zu besprechen. Wir sind uns einig, das es wieder ein toller Tag war.

Am Abend gehen wir mit Jenni nach Civitavecchia in ein Restaurant direkt am Meer.

Die haben ein witziges System bei dem alle paar Minuten ein Kellner Stückchen einer neuen Pizza serviert. Wir essen uns durch das ganze Pizzasortiment und ausser der Kartoffelpizza finden alle Sorten einen Abnehmer. Ein gemütlicher Ausklang unseres dritten Fahrtags.

Dienstag, 10. September 2019

Ein perfekter Enduro Tag - Giornata due

Heute sind wir schon früh unterwegs. Unsere Guides Mario und Luciano haben heute für uns neue Wege und Trails ausgesucht. Da es schon der zweite Tag ist, sind die Strecken deutlich anspruchsvoller. Wir kommen voll auf unsere Rechnung und haben richtig Spass. Zuerst geht es durch den Wald und hoch zu den Antennen. Von hier haben wir eine super Aussicht auf Civitavecchia und das Meer.


Die Abfahrt ist ein flowiger Singletrail


Bei einigen Waldpassagen ist das Grünzeug mächtig im Weg. Einige werden von wilden Bäumen "angefallen", andere werden von Brombeerranken richtiggehend vom Motorrad gerissen.
Auf dem Maultierpfad mit den grossen "Bollensteinen" hoch nach Tolfa - gleich vor dem Mittagessen - habe ich das Gefühl fast keinen Grip zu haben. Liegt es an mir oder an den Reifen? Bei der Kontrolle des Hinterpneus in Tolfa sehen die Klötzli aus wie vom Gummimarder abgefressen.


Das Suzuki Enduro Team Toggenburg ist in Tolfa angekommen :)



Wir essen in einem kleinen Laden mit eingebautem Restaurant. Herrliche Antipasti und eine Scamorza mit Trüffeln aus Tolfa - so eine Art Trüffelraclette.
Nach dem Essen führt uns Luciano durch den Dschungel. Eine Machete wäre gar nicht so verkehrt.


Wir fahren einige überhängede Abfahrten - so fühlt es sich wenigstens an. Wir sind alle stolz das wir es alle mehr oder weniger gekonnt schaffen. Ich habe das Motorrad heute auch einmal hingelegt und bin den steilen Abhang hinuntergepurzelt. Natürlich nicht mit der gleichen Eleganz wie Wisi gestern, aber immerhin hat es für eine ganze Rolle vorwärts gereicht.


Wenn wir hinunterfahren, geht es logischerweise auch wieder mal den Berg hoch. Der Weg sieht wie ein kleiner Canyon mit ausgewaschenen runden Steinen aus. Es ist richtig anstrengend und oben sind wir schweissgebadet und meine Kondition lässt mich beinahe im Stich.
Nach all diesen Strapazen fahren wir zum Gelato. Das Glace und die Aussicht sind einfach herrlich. Hier der Schnappschuss von Chrigi.


Am Hotel angekommen wartet eine Überraschung auf uns. Jenni und Laila haben für uns noch einen Ausflug ans Meer organisiert. Wir geniessen die Abkühlung im Meer und nehmen den Aperitiv an der Strandbar.


Zurück im Hotel erwartet uns die nächste Herausforderung. Eigentlich sind wir gar nicht mehr so hungrig aber das Essen ist so gut, das sich fast alle doch noch an den Tisch setzen und wenigstens den Hauptgang geniessen.

Sonntag, 8. September 2019

Gruppe 1 - Tag 2

Der Tag startete mit einem traumhaften Sonnenaufgang.



Ein für italienische Verhältnisse reichhaltiges Frühstücksbuffet erwartete uns im Hotel. Gleich danach machten wir uns auf den Weg. Unsere Navi-Apps rechneten zwischen 7 und 9h Fahrzeit - bei der Einstellung ‚kurvenreiche Strecke‘. Angenehme Temperaturen, gelegentliche Wolkenfelder und viel Wind waren unsere Begleiter. Das Navi führte uns auch auf einige Offroad-Pisten, inkl. einer Flussdurchfahrt. 

Da die Strassenbereifung unserer Big-Bikes nich optimal war für die gröberen Offroad-Sektionen zogen wir dann die kleinen Landstrassen wieder vor. Das malerische Hinterland zeigte sich von der schönsten Seite.


Am späteren Nachmittag ‚kürzten‘ wir dann ab, und so erreichten wir kurz vor 17h unser Ziel. Unser Team war bereits fast vollzählig angekommen. Fazit Anreise: Etwas über 1100km in 2 Tagen sind keine Herausforderung für die modernen komfortablen Reiseenduros. 

Sonnenuntergang über dem Hafen

1200, 1250, 1000

Samstag, 7. September 2019

1. Gruppe

Zusammen mit Peter und Chregi starten wir bereits am Samstagmorgen. Peter und ich fahren bei Regen los - 1. Pass: Ricken. Noch knapp 2-stellig sind die Temperaturen. Wir hoffen auf Besserung im Süden. Via A13 gehts über den San Bernadino. Also 'über' stimmt nicht ganz. Wir fahren durchs Tunnel. Vor dem Loch war es noch etwa 7 Grad und der Schnee war sichtbar. Gleich nach der Durchfahrt erwartet uns die Wetterbesserung. Bellinzona: 17 Grad.

Wir treffen Chregi der noch etwas Staufahren am Gotthard übte. Bis etwas 27 Grad stieg die Temperatur auf dem Weg nach Rimini. Angenehm entspannt war die Reise - und herrlich warm das Wasser im Hotelpool. 😉
Hunger: jetzt gehts bald los zum verdienten Nachtessen.

Montag, 26. August 2019

countdown - 12/13 Tage

Einige von Euch sind bestimmt schon etwas unruhig - bzw. in den Vorbereitungen für unsere Herbsttour 2019. Nicht weniger als 4 'Anreisemethoden' kommen in dieser Saison zum Tragen.

  • die Büsslifahrer (Töff hineinschieben und los)
  • die Autofahrer (alles gut verstauen und los)
  • der Flieger (flugtaugliche Verpackung und losdüsen)
  • die Biker (Gut packen - Töff unter den A.. und los)
Das Ziel ist für alle klar - am Sonntag treffen wir uns in der 'Tenuta dell'Argento'.
Ich freue mich auf eine cool Woche mit euch!

Grüessli, 
reNé